Projekt 52/15 – 9 In Vergessenheit geraten

Sari’s Projekt 52 startet in die neunte Runde. „In Vergessenheit geraten“ ist das nächste von mir gewählte Thema.

Bekannterweise laufe ich ja gerne mit unseren Fellnasen durch die freie Natur, logischer Weise bewaffnet mit dem Seelenfänger. So genießen wir alle die frische Luft, die Hunde bekommen ihren geforderten Auslauf  und meine Wenigkeit fängt das ein oder andere Motiv ein.

So geschehen auch in dieser Woche. In einer Region wo ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Hunde unbedingt an der Leine zu führen sind, um das freilaufende Wild nicht aufzuschrecken. Da kann und darf man bei der Rasse Berner Sennen zweigeteilter Meinung sein, ob diese ihren Jagdtrieb in Griff haben oder nicht. Das steht aber jetzt hier gar nicht zur Debatte… ich schweife ab. 😉

Was sich dagegen einige Landwirte erlauben ist aber in diesem Zusammenhang schwer verständlich. Eigene Flächen dürfen ja gerne eingezäunt werden damit ihr eigenes Vieh nicht entlaufen kann, oder auch ungewünschte Personen nicht unbedacht das Land betreten und ggfs. die Saat zerstören.

Jedoch restliches Stacheldraht nur provisorisch um einen Pfosten zu wickeln oder sogar restliche Rollenware, zum Teil schon stark am rosten, einfach in einer Ecke hinter dem hohen Gras zu verstecken kann nicht Sache des Erfinders sein. Nicht nur Mensch, sondern auch viele (Wild)Tiere können sich arg verletzen… aber die Hauptsache die Hunde sind angeleint.

Nun stellt sich die Frage: „Tatsächlich in Vergessenheit geraten, oder nur zu faul es ordnungsgemäß einzulagern?“

Neugierig auf die Beiträge der weiteren Teilnehmer? Hier entlang!

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8 Comments

  1. Frau_Shmooples 28. Februar 2015 at 09:33 #

    Ich würde da auf eine Kombination tippen… Vermutlich mal bei einem (Kontroll-)Rundgang bemerkt, nichts dabei gehabt, um alles wegtragen zu können, schnell zusammen gerollt und dann letztendlich in Vergessenheit geraten. Oder so 🙂

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  2. Julia 28. Februar 2015 at 09:57 #

    Da ich immer an das Gute im Menschen glaube, würde ich sagen in Vergessenheit geraten. Gerade bei im Gras liegenden Drähten kann das ja schnell mal passieren. Da denkt man, man hat alles zusammengeräumt, aber im Gras dann doch etwas übersehen… oder es ist einfach durchgerostet und ist dann zurück an den Pfahl gebaunzt (gibt es das Wort überhaupt?).

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  3. stoffel 28. Februar 2015 at 09:59 #

    Die Vermutung teile ich ebenso … oder der Bereich gehört zur Stadt und Die vergessen ja gerne etwas 😉 Sehr passend zur Thematik eingefangen und in Szene gesetzt 🙂

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  4. Roveena 28. Februar 2015 at 10:46 #

    Passend eingefangen, trotz ärgerlichen Grundmotiv.

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  5. Hotaru 28. Februar 2015 at 12:01 #

    Das finde ich auch ein Ärgernis sowas… *kopfschüttel* … aber schön umgesetzt. 🙂

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  6. Consuela 1. März 2015 at 14:18 #

    Schön eingefangen – und zum Glück nicht rein gelaufen! Das kann ja wirklich böse enden!

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  7. Vanni Vanilla 1. März 2015 at 20:20 #

    Ich mag das erste Bild sehr, vor allem das Lichtspiel – du scheinst dafür ein prima Auge und immer das Glück die Sonne auf deiner Seite zu haben 😉

    Ob es jemand nun vergessen hat oder zu faul war – man weiß es letztendlich nicht. Ich habe zu oft gesehen, wie manche Bauarbeiter Dinge liegen lassen, dann kann ich mir es immer schlecht vorstellen, dass solche Sachen vergessen wurden wegzuräumen. Hoffen wir einfach das Beste und dass es ein Versehen war. 😉

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  8. MysteraXIX 5. März 2015 at 18:12 #

    Vielen Dank für Eure umfangreichen Kommentare und mit den verbundenen, teils auch unterschiedlichen, Meinungen.

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