Konna hat ja bekannter Weise diese Woche ein neue Sitzung in seinem Blosiminar mit dem Hauptthema Content gestartet. Einen Auszug aus der Hauptaufgabe seht ihr im unten genannten Zitat. Meine Mim und meine Wenigkeit haben es gestern Abend einmal zum Anlass genommen und unsere Werte entsprechend verglichen. Um es vorweg zu nehmen, ich werde meine Gewohnheiten bezüglich meiner Postings nicht ändern. Ich schreibe weiterhin nach Lust und Laune, wobei schon eine Regelmäßigkeit zu erkennen ist. Jetzt aber zurück dem Thema Counter und Besucherzahlen. Okay, Counter sind nach meiner Ansicht ein weiteres Tool, die das eigene Ego bei jeder erkennabren höherern Besuchszahl stärken. Ergo, ein weiteres Spielzeug, dass mit den Inhalt des eigenen Blogs in keiner Linie etwas zu tun hat.
Eure Aufgabe ist: Schaut euch die Besucher-, Zugriffs- und Kommentarzahlen eurer letzten (durchschnittlichen) Blogwoche an. Nun versucht einmal, eine Woche lang jeden Tag mindestens einen Beitrag zu schreiben. Der muss nicht immer lang, aber natürlich irgendwie lesenswert sein. Schaut am Ende der Woche erneut auf eure Statistiken und vergleicht sie mit der Vorwoche. Wie signifikant ist die Veränderung?
Es gibt natürlich unterschiedliche Möglichkeiten seine Besucherzahlen zu erfassen:
Das wäre der OnlineWebService (OWS) mit einstellbaren Layouts und Ministatistiken. Dieser Counter ist realtiv einfach gestrickt und zeigt sich schick auf dem Blog. Es zählt den Besitzer des Blogs bei eigenen Besuchen nicht mit, was ich als selbstredend sehr positiv bewerte. Denn geben wir es zu, wie oft schaut man seinen Blog täglich bei z.B. bei Erhalt von neuen Kommentaren an? Doch ist dieser Counter wirklich genau? Denn im Verhältnis zu anderen Countern, zeigt dieser einen relativ geringeren Wert an.
Als weiteres wird für jeden Blogbesitzer das Plugin Semmelstatz angeboten. Auch hier werden dem Besitzer unterschiedliche Statistiken in täglichen und wöchentlichen Zahlen und Bildern angezeigt. Registrierte Leser werden bei ihren regelmäßigen Besuchen aufgelistet, was einem jedesmal persönlich erfreut. Es werden jedoch auch alle Besuche der Robots gelistet, d.h. nach der Erstellung eines neuen Beitrages kann man diese Besuche innerhalb weniger Sekunden aus dem Ausland (bei mir zum großen Teil aus den USA) deutlich erkennen. Die Besucheranzahl hebt sich deutlich von dem im erst genannten Counter OWS ab, also erstellt sich erneut die Frage… ist dieser Counter genau?
Die Feedstatistik ist ein zusätzliches Tool, das als Plugin frei angeboten wird, und die durchschnittlichen Besucherzahlen registriert und anzeigt. In dieser Statistik fließen auch alle Leser, die über einen Feedreader verfügen mit ein. Das kleine Programm erläutert auch hier in Bild und Zahl die durschnittliche Besucheranzahl des Tages. Sollte jemand wie ich, diese FeedStats erst am sehr späten Abend aktivieren, erhält für den ersten Tag leider nur eine sehr geringe Anzahl angezeigt. Dieser geringe Wert des ersten Tages macht sich natürlich mit auf dem Durchschnittswert bemerkbar. Auch hier stellten wir fest, dass sich die Zahlen mit den ersten Beiden genannten Counter nicht sauber spiegelt und liessen uns ebenfalls über die Genauigkeit grübeln.
Ein weiteres Spielzeug wird von ClustrMaps präsentiert. Hier werden in ein Grafik die Anzahl der weltweiten Besucher angezeigt. Das Modul lässt sich ebenfalls ohne größeren Probleme im Blog einbinden und durch ein Anklicken erscheint auf einer separaten Seite der Erdball mit rot registrierten Punkten der Besucher. Ergänzend wird eine kleine Statistik mit den Besuchern des jeweiligen Landes angezeigt. Doch wenn man genau hinschaut und die Werte mit der Statistik der Semmelstatz vergleicht, erkennt man klare Abweichungen in der Auswertung.
Es gibt sicher noch eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten seine Besucher in Zahlen zu erfassen, doch wo findet und erkennt man eine Genauigkeit ohne gleich viele $ oder € für ein Kaufprogramm auszugeben? Diese Frage interresiert mich, ebenfalls eure Meinung zu dem Thema Counter. Und wie kann es eigentlich funktionieren, dass es private Blogs mit einer Laufzeit von ca. 2 Jahren es zu Besucherzahlen mit über 200.000 Lesern geschafft haben? Hat das jemand schon einmal auf den Tagedurchschnitt umgerechnet?
Bonusaufgabe:
Experimentiert einmal ein wenig und schreibt einen ganz anderen Blogeintrag als sonst. Ob ihr nun ein euch eigentlich fremdes Thema wählt, einen Audiobeitrag oder ein Video aufnehmt, ein Interview führt oder eine Fotogeschichte macht, ist ganz euch überlassen. Hauptsache es ist irgendwie etwas anderes als sonst.
Dazu schreibe ich in den nächsten Tagen.
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Besucherzahlen hin, Besucherzahlen her. Es gibt unzählige Möglichkeiten einen Counter einzubinden, wichtig ist meine Meinung nach die Methode des Zählens, denn je nach Zählung kann auch ein hektisches “Aktualisieren” zum Erfolg führen. Wichtig sind eigentlich die Besucher, die kommen um zu bleiben und nicht nur von irgendwo her etwas suchen was sie dann doch nicht finden.
200.000 Hits sind also nicht allzu schwer, 200.000 Unique Visitors dagegen eine Welt. Im Schnitt habe ich übrigens und 300 “Echte” Besuche auf meiner Internetseite laut dem Statistiktool WP-Stats.
Robert, ich gebe dir vollkommen Recht. Qualität ist deutlich wichtiger wie die Quantität der Besucher einer Seite. Danke für deinen Besuch.
Man muss unterscheiden zwischen Counter, Statistik und Analyse.
Der einfache Counter ist die ungenaueste Methode. Er zählt wie oft eine Seite aufgerufen wird. Dabei wird meistens ignoriert ob es sich um ein Neuladen der Seite handelt, ob der gleiche Besucher wiedeholt die Seite aufruft usw.
Eine Statistik gibt mehr oder weniger detailiert an, welche Seiten wann und von wem aufgerufen wurden. Woher die Besucher kamen, wieviele Einzelbesucher es waren und je nach Umfang werden weitere Daten zu den Seitenaufrufen erfasst.
Eine Analyse wertet die Statistiken aus und kann dadurch z.B. ermitteln welche Clickwege ein Besucher durch die Seite nimmt. Ob eine bestimmte Zielseite und auf welchem Clickweg sie erreicht wird. Und eben alle durch eine Statistik erfassten Daten können mit eine Analysetool sinnvoll miteinander verknüpft und ausgewertet werden. In der Regel b einhaltet das Analysetool auch die Erfassung der Statistiken.
Viel Geld muss man nicht für komplexe Analysen ausgeben. eigentlich gar keins. Mitg Google Analytics bietet sich ein sehr gutes und kostenloses Analyse Tool an. Hier muss man beachten, dass die Legalität dierses Tools in DE gerne mal in Frage gestellt wird, weil man die Daten zur Erfassung an einen Dritten weiterleitet und dort speichern lässt.
Alternativ dazu bietet sich Piwik an. Eine Opensourcelösung die auf dem eigenen Webspace/Server läuft und ähnliche Analysen wie Google Analytics anbietet.
Für WordPress bieten sich mindestens zwei sehr gute Statistiktools an, die ebenfalls kostenlos erhältlich sind. Die Plugins “kstats” und “WordPress.com Stats”. Bei Letzterem stekllt sich ein ähnliches juristisches Problem wie bei Google Analytics. kStats speichert die Daten auf dem Server des Blogs. Beide Tools liefern ausführliche Statistiken, die einem einen guten Überblick darüber verschaffen, was auf dem Blog los ist. Die zahlen der beiden Tools weichen voneinander ab, was in der unterschiedlichen Definition eines “einzelnen Besuchers” begründet ist.
Ich verwende Piwik oder Google Analytics und beide genannten WordPress Plugins gleichzeitig. Aus dem Vergleich der ermittelten Daten kann ich mir so einen guten Überblick verschaffen.